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Der Mond ist aufgegangen NTZ

Quelle; Nürtinger Zeitung (NtZ) 21.10.2015

Musikalische Momente NTZ 01.07.2015 a

Quelle; Nürtinger Zeitung (NtZ) 01.07.2015

Quelle Nürtinger Zeitung (NtZ) 9.12.2014

Quelle: Nürtinger Zeitung (NtZ) 9.12.2014

 

Quelle NürtingernZeitung 30.9.14

Quelle NürtingernZeitung 30.9.14

 

Quelle: Nürtinger Zeitung (NtZ) 07.07.2014

Quelle: Nürtinger Zeitung (NtZ) 07.07.2014

 

Quelle: Nürtinger Zeitung (NtZ) 09.07.2013

Quelle: Nürtinger Zeitung (NtZ) 09.07.2013

 

Quelle: Nürtinger Zeitung 08.05.2012

Quelle: Nürtinger Zeitung 08.05.2012

 

Die wunderbarste Zeit ist nah
Frauen-Vocalensemble melo’diva der Musikschule Unterensingen gastierte in der Stadtkirche
Nürtingen (mic). Stimmungsvoll erleuchtet erwartete am vergangenen Sonntagabend eine gut gefüllte Stadtkirche den Auftritt der 17 Sängerinnen des Unterensinger Fraunvocalensembles melo’diva und seiner Leiterin Susanne Dünnebier. In zwei Teile, Advent und Weihnachten, war der bunte Strauß an Chor- und Solostücken von Renaissance über Klassik und Romantik bis hin zur Moderne gegliedert. Zusätzlich abwechslungsreich war jeweils der Wechsel der Position von Empore zu Altar.
Mit den schwelgenden Klängen englischer Kathedralmusik eröffnete die Goll-Orgel, in die die Damen klangvoll den Lobgesang Marias hineinsangen. Der süße Fluss romantischer Melodien leitete über zu den ersten A-cappella-Gesängen, bei denen sich zeigte, dass auch solistische Qualitäten im Ensemble vorhanden sind. Gefühlvoll begleiteten die Kolleginnen im weichen Piano, ließen die Gemeinde im Wechsel ebenfalls zu Wort kommen und stimmten intonationssicher jubelnde Oberstimmen an.
Besonders dankbar durfte man für die Programmauswahl sein, zeigte sich doch, dass auch neben den ausgetretenen Advents- und Weihnachtspfaden musikalische Preziosen zu finden sind, etwa Hugo Distlers Sätze zu “O Heiland, reiß die Himmel auf” und “Es ist ein Ros’ entsprungen”. Aber auch beliebte Klassiker wie zum Beispiel Sätze von Praetorius und aus Saint Saëns ‘ Weihnachtsoratorium fehlten nicht. Einen Schwerpunkt bildeten die englischen Komponisten Rutter und Willcocks, die Weihnachtslieder ihres Landes in geschmeidige Arrangements fassten. Begleitet am Flügel machten melo’diva diese Sätze sicht- und hörbar große Freude, die aufs Publikum übersprang. Klare Artikulation, hohe Intonationssicherheit (bei Frauenensembles nicht immer zu finden), eine Bandbreite dynamischer Schattierungen und ein großer Gestaltungswille kennzeichneten den Vortrag melo’divas.
Begleitet wurden die Sängerinnen an der Goll-Orgel, der Truhenorgel und am Flügel von Bezirkskantorin Angelika Rau-Čulo dynamisch perfekt abgestimmt, farbenreich und einfühlsam. Der elfjährige Jakob Zimmermann, der beim Knabenchor collegium iuvenum Stuttgart seine Gesangsausbildung durch Susanne Dünnebier erhält, präsentierte in seinen Sololiedern seinen klangschönen Sopran mit großer Musikalität. Klaus Kiewert rezitierte Nachdenklich-Besinnliches in Gedichten, wie zum Beispiel Rolf Krenzers “Wann fängt Weihnachten an”.
Das zahlreiche Publikum dankte allen Ausführenden mit langanhaltendem Beifall, der durch eine weitere Weihnachtseinstimmung, “Die wunderbarste Zeit ist nah” von Rutter, beantwortet wurde.

(Nürtinger Zeitung, 14.12.2012)

 

Genuss für Ohren,Augen und Seele
Der Frauenchor melo’diva bezauberte am Wochenende bei zwei Konzerten mit Marienliedern und Lobgesängen

Unterensingen. Marienlieder und Lobgesänge können weit mehr als nur schön klingen. Das bewies das Frauen-Vocalensemble melo’diva am Samstag in der Thomas-Morus-Kirche. Perfekt inszeniert war das Konzert unter der Leitung von Susanne Dünnebier von den Auf- und Abgängen über die Kleidung bis hin zur tänzerischen Visualisierung. Im Vordergrund blieb dabei natürlich die Musik, die von allen Akteuren in beeindruckender Qualität interpretiert wurde.

Für den ersten Teil des Konzerts, die Marienlieder, betraten die 17 Damen samt Dirigentin den Altarraum in weißen Gewändern mit blauen Schals an der linken und einem Rosengebinde an der rechten Schulter und schufen so bereits eine positive Atmosphäre. Vom ersten Ton an füllten sie mit einem vollen, ausgewogenen Chorklang die Kirche bis in den letzten Winkel, ob mit Orgelbegleitung durch Ulrike Beck, zu den Harfenklängen von Eva Maria Bredl oder a capella.

Das gut abgestimmte Programm beinhaltete im ersten Teil die bekannten „Ave Marias“ von Schubert, Mozart, Brahms und natürlich durfte auch das von Bach/Gounod nicht fehlen. Dieses wurde in bewegender Weise vom elfjährigen Soloknaben des Stuttgarter Knabenchores Collegium iuvenum (Cis), Jakob Paul Zimmermann, vorgetragen – mit Harfenbegleitung ein ganz besonderer Genuss. Bereits zuvor war sein vor allem in der Höhe bestechender Sopran bei Franz Schuberts „Ave Maria“ eingebettet in die Frauenstimmen von melo’diva dank eines bereits beachtlichen Volumens bestens zur Geltung gekommen….

… Für die Lobgesänge des zweiten Programmteils änderte sich die Farbgebung: Die Sängerinnen trugen nun leuchtend gelbe Schals zu ihren weißen Roben. Entsprechend strahlten auch ihre Stimmen und A-capella-Sätze wie „Hebe deine Augen auf“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy oder Telemanns „Ich will den Herrn loben allezeit“ wurden unter dem gleichermaßen temperamentvollen wie präzisen Dirigat von Susanne Dünnebier sehr beschwingt vorgetragen.

… Im gesamten Programm bestach melo’diva durch erstklassige Stimmen, die sich auch im Unisono wie zum Beispiel bei Mozarts „Ave Maria“ immer wieder als bestens aufeinander abgestimmt erwiesen, um bei polyphonen Passagen einen ausgewogenen, kraftvollen Chorklang zu entwickeln. Harmonische Hürden wie in Verdis „Laudi alla vergine Maria“ wurden ebenso souverän gemeistert wie große Höhen, und mehrfach zeigte sich, dass jede der 17 Sängerinnen des Vocalensembles über eine gut geschulte Stimme mit solistischen Qualitäten verfügt. Bekräftigt wurde dies beim neunstimmigen Kanon „Cantate Domino“, der rund um die Zuhörer verteilt klangvoll zur Geltung kam, mühelos zusammengehalten von Susanne Dünnebier.

… Lang anhaltenden Applaus auch nach bereits gewährter Zugabe erhielten alle Akteure für ein stimmiges Konzert für Ohren, Augen und Seele, das am Sonntag nochmals in der Nürtinger Versöhnungskirche wiederholt wurde.

(Heike Weis, Nürtinger Zeitung, 8.5.2012)

 

Musik zum Träumen und Schwelgen

Klanggenuss mit melo’diva und den Songs of Sanctuary in der Nürtinger Kreuzkirche

Großer Andrang herrschte beim Abschluss der aktuellen Konzertreihe des Frauen-Vocalensembles melo’diva in der Kreuzkirche. Egal auf welchem Platz – schwelgen konnte man allemal in der eindringlichen Musik von Karl Jenkins, die von den 17 Sängerinnen der Musikschule Unterensingen und vier hervorragenden Instrumentalisten unter Leitung von Susanne Dünnebier gefühlvoll interpretiert wurde.

(…) Im Mittelpunkt standen aber die 17 Sängerinnen von melo’diva mit ihrer bis in die Haarspitzen motivierten Dirigentin Susanne Dünnebier. Unter ihrem präzisen Dirigat agierte das Ensemble als homogene Einheit – klanglich wie auch bei durchweg punktgenauen Einsätzen. Das hier lauter geschulte Stimmen am Werke sind, konnte man am guten Stimmsitz hören. Obwohl die von Karl Jenkins für dieses Werk erdachte Sprache aus Silben und Wörtern nicht wirklich verstanden werden kann, so fiel doch die ausgezeichnete Artikulation auf.

Besonders beeindrucken konnten die Altstimmen, zum Beispiel bei der ungemein klangschönen Altpassage in “Cantus inaequalis”. Die Sängerinnen meisterten die Tiefe mit warmem Timbre ganz ohne Druck und hielten das auch nach dem Sopraneinsatz eine Oktave höher bis zum sanft entschwebenden Ausklang durch. In brillierende Höhen führt Jenkins die Soprane bei seinen “Songs of Sanctuary” nie, aber eine ausgewogene Klangeinheit bildeten auch sie. Die Mezzosoprane hatten schließlich beim eingängigen “Amate Adea” Gelegenheit, sich zu entfalten. Sehr gut gelang dem Ensemble die Umsetzung der Stimmungen durch dynamische Abstufungen, durch gelungene Umsetzung der Artikulation, zum Beispiel der Wechsel vom exakten Staccato auf ein weiches Legato im abschließenden Song “Hymn”. Und natürlich übertrug die temperamentvolle Dirigentin selbst die jeweiligen Stimmungen zunächst auf den Chor und somit auch auf das Publikum.

Bei “Hymn” schloss sich schließlich der Naturkreislauf mit Bildern der sich im See spiegelnden Abendsonne. Ein zartes “a-ya doo a-yee” – eindringliches Motiv aus “Adiemus” – bildete einen wunderschönen Ausklang der Musik, in der man einfach nur schwelgen konnte. Entsprechend fiel der Applaus des hingerissenen Publikums aus, das mit einer noch etwas schwungvolleren Version von “Adiemus” belohnt wurde. Da dieses Konzert das letzte einer dreiteiligen Reihe war, erfüllte sich eine strahlende Susanne Dünnebier schließlich zur allgemeinen Freude noch selbst einen Wunsch: den Abschluss mit “Amate Adea”, das sich in allen Köpfen festgesetzt haben dürfte.

(Nürtinger Zeitung, 22.11.2011)

 

Mit unglaublicher Virtuosität beeindruckt

Unterensinger Musikschule feierte ihr 40-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumskonzert

(…)Mit von der Partie war auch das Frauenvocalensemble „melo’diva“, das zusammen mit einem Projektorchester das Publikum in restlose Begeisterung versetzte.(…) Nachdem man in der Pause mit Sekt auf den feierlichen Anlass angestoßen hatte, folgte der absolute Höhepunkt des Abends: der Chor „melo’diva“ unter der Leitung von Susanne Dünnebier und ein Projektorchester, bestehend aus Streichern, Gitarristen, Querflötisten und Perkussionisten aus den fortgeschrittenen Unterrichtsklassen, brachten Teile aus den Songs of  Sanctuary von Karl Jenkins zur Aufführung. Während des „Adiemus“, zunächst mit emotionalen Stimmen mehrstimmig in den Saal gehaucht, getragen vom exotischen Rhythmus weicher Percussion, steigerten sich Chor und Orchester in crescendo in einen überschwänglichen Refrain hinein, der absolutes Gänsehautfeeling aufkommen ließ. Intensiviert wurde die Atmosphäre von wirkungsvollen Naturmotiven, die via Projektor auf der Kirchenwand erschienen. Mit schräger Melodie und dramatischem Tremolo wurde im nächsten Teil die Spannung sukzessive aufgebaut, die der Chor mit wachsender Lautstärke euphorisch bis zum Gipfel trieb und die sich schließlich mit der fröhlichen Melodie der Flöte wieder auflöste. Kräftiges Schmettern brachte die erhabene und leidenschaftliche Stimmung im „Kayama“ grandios zum Ausdruck, unterstützt durch dazu passende Gebirgsimpressionen, wohingegen zum guten Schluss Sonnenuntergangsmotive die schöne Ballade von Chor und Streichern stilvoll ergänzten.

(Nürtinger Zeitung, 25.10.2011)

 

Abendlieder in der Michaelskirche

Das Vocalensemble melo’diva und das Flötenensemble der Unterensinger Musikschule luden zu einem Abendliederkonzert zum Lauschen und Mitsingen in die Unterensinger Michaelskirche ein. (…)
(…) Die zwei nun folgenden, bekannten Kanons “Alles schweiget” und “Dona nobis pacem” zeugten von einer guten stimmbildnerischen Arbeit des Vocalensembles. Lupenreine Intonation, deutliche Artikulation und klangliche Ausgewogenheit ließen die scheinbar einfachen Rundgesänge zu einem wahren Genuss werden. Die stimmlichen Fähigkeiten und das Engagement der einzelnen Sängerinnen wurden hier im A-capella-Gesang äußerst positiv hörbar. (…)
(…) Die von melo’diva a capella gesungene Strophe “Seht ihr den Mond dort stehen” wirkte in der Schlichtheit äußerst eindrucksvoll. Mit dem “Abendsegen” von Humperdinck aus der Oper “Hänsel und Gretel” konnte melo’diva sein Können nochmals unter Beweis stellen. Das Schlusslied “Guten Abend, gut’  Nacht” wurde auf ganz intime Weise in der Michaelskirche dargeboten.
Beide Ensembles bewiesen durch einfühlsames und aufeinander abgestimmtes Singen und Spielen nochmals große musikalische Qualitäten und dass der nachfolgende Applaus wohlverdient und die Zugabe durchaus berechtigt war.

(Nürtinger Zeitung, 28.04.2011)

 

Beeindruckendes Klangerlebnis

Das Vocalensemble melo’diva mit instrumentaler Begleitung begeisterte mit einem großartigen Weihnachtskonzert.
(…)  Wer am Samstagabend den Weg in die Christuskirche in Zizishausen angetreten hatte, der hatte jedenfalls eine gute Wahl getroffen: hier gab das Vocalensemble melo’diva der Musikschule Unterensingen unter der Leitung von Susanne Dünnebier zusammen mit einem professionellen Streichquartett und einer Organistin ein Weihnachtskonzert erster Klasse. Im Mittelpunkt des Programms stand Antonio Vivaldis “Magnificat”, (…)
(…) Nachdem Pfarrer Rolf-Michael Bordon die Anwesenden begrüßt und einige Worte zum Sinn des Magnificat gesprochen hatte, kam der Adventsruf “Bereitet dem Herrn den Weg” zu Gehör. Mit leicht geführten Bögen begleiteten Bärbel Weber und Susanne Böbel an den Violinen sowie Mathias Neundorf an der Viola und Kathrin Hirzel am Violoncello den Chor, der die Melodie mit klaren Stimmen in einem wunderschönen Arrangement interpretierte. Doch nicht nur die musikalischen Fähigkeiten der Sängerinnen kamen hier zum Tragen, bemerkenswert waren auch die Leidenschaft und Glaubhaftigkeit, mit denen die Inhalte der Komposition vorgetragen wurden, sodass der Zuhörer sich als Adressat einer erfolgreich überbrachten Botschaft empfand. (…)
(…) Die abwechslungsreiche Reise durch die Komposition wurde bestimmt durch einen Wechsel in Tempo und Dynamik, mit dem die Sängerinnen das Publikum durch ein Wechselbad der Gefühle schleusten: eine düster anmutende Passage, durch den immerwährenden Gesang getragen, gipfelte im gefühlvollen Crescendo, das die Streicher im Hintergrund vorantrieben, um dann in die leisen Töne des Piano zurückzufallen, die sich wiederum in eine dramatische, schnelle Passage hineinzusteigern schienen. (…)
(…) Nach dem emotional vorgetragenen Choralvorspiel “In dulci jubilo” von Johann Sebastian Bach setzte der Chor schließlich mit zwei Teilen aus dem Oratorio von Noël von Camille Saint-Saëns einen würdigen Schlusspunkt: das “Alleluja” wurde euphorisch schmetternd, aber dennoch mit fühlbarer Ehrfurcht präsentiert, und das “Tollite hostias” führte in wachsender Tonfülle zum mitreißenden Halleluja am Ende.

(Nürtinger Zeitung, 20.12.2010)